Pressemeldungen 2018

„Mutlos, kraftlos, uninspiriert, ohne sozialen Anspruch“ – mit deutlichen Worten kritisiert der Familienbund der Katholiken das sogenannte „Familienentlastungsgesetz“, das morgen in erster Lesung im Deutschen Bundestag beraten werden soll.

Anlässlich des Wohngipfels am 21. September im Bundeskanzleramt fordern der Deutsche Caritasverband (DCV), der Familienbund der Katholiken (FDK) und der Katholische Siedlungsdienst (KSD) in einem gemeinsamen Impulspapier mehr bezahlbaren Wohnraum für Familien. Angesichts drastisch steigender Mieten und Immobilienpreise sehen die Verbände Familien in besonderer Weise belastet.

Die bundesweit agierenden Familienverbände fordern eine zügige Umsetzung des Gesetzesentwurfs zur sogenannten „Brückenteilzeit“ und mahnen dringend Nachbesserungen für Familien an.

Der Familienbund der Katholiken hält das vom Bundeskabinett beschlossene Familienentlastungsgesetz zwar für wichtig, sieht darin aber nur eine kleine Verbesserung für Familien.

Nach den ersten 100 Amtstagen von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey am 21. Juni 2018 fällt die Bilanz des Familienbundes der Katholiken zur familienpolitischen Arbeit der Bundesregierung gemischt aus.

Das im Grundgesetz verankerte Erziehungsrecht der Eltern dient dem Kindeswohl und den Rechten der Kinder. Das sich daraus ergebende wohl austarierte Rechtsverhältnis zwischen
Eltern, Kindern und Staat droht durch eine mögliche Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz aus der Balance zu geraten.

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