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Positionen des Familienbundes und der Parteien zur Bundestagswahl 2017 – eine Synopse

8. September 2017

Anlässlich der Bundestagswahl 2017 hat der Familienbund der Katholiken die etablierten Parteien gebeten, uns Auskunft zu geben über ihre jeweiligen familienpolitischen Vorstellungen für die nächsten vier Jahre. Dazu nehmen wir die Familienpolitik im Detail unter die Lupe. Wir haben die Parteien gebeten, Stellung zu nehmen zu insgesamt fünf Kategorien: Zur „Förderung von Ehe und Familie“, zu „Steuern und Transfers für Familien“, zu „Erziehung, Bildung und Betreuung“, zur „Sozialen Sicherung“ sowie zur „Zeitpolitik für Familien“. Wir haben allen Parteien den gleichen Umfang eingeräumt und die einzelnen Positionen als übersichtliche Synopse gegliedert. Jedem familienpolitischen Segment haben wir die Position des Familienbundes vorangestellt. Das Ergebnis: eine klare und systematische Kartografie der aktuellen familienpolitischen Positionen in Deutschland. Damit macht der Familienbund Familienpolitik unmittelbar vergleichbar, sorgt für politische Orientierung und bietet all jenen, für die Familienpolitik wahlentscheidend ist, eine Entscheidungshilfe für den 24. September.

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Meilenstein für Alleinerziehende! - Familienbund begrüßt Ausbau des Unterhaltsvorschusses

6. März 2017

Der Familienbund der Katholiken hat den geplanten Ausbau des Unterhaltsvorschusses für Alleinerziehende nachdrücklich begrüßt. In der heutigen Anhörung vor dem Deutschen Bundestag, zu der der Familienbund als Sachverständiger geladen war, sagte FDK-Bundesgeschäftsführer Matthias Dantlgraber: „Der Neuregelung ist ein Meilenstein für Alleinerziehende. Die langjährigen Forderungen des Familienbundes werden endlich umgesetzt.“

Der Familienbund unterstützt  vor allem die neue Regelung, den Unterhaltsvorschuss zukünftig länger als 72 Monate und über das 12. Lebensjahr des Kindes hinaus zu zahlen. „Das ist eine längst überfällige Änderung. Denn die derzeit noch geltende Alters- und 72-Monatsgrenze lässt sich nicht in der Sache, sondern nur durch haushaltspolitische Erwägungen begründen,“ heißt es in der Stellungnahme des Familienbundes.

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Handlungsfelder für eine hohe Qualität der Bildung, Betreuung und Erziehung in Kitas

8. April 2016

Aktuell werden in Deutschland rund 2,6 Millionen Kinder unter sechs Jahren in Kindertagesstätten und in der Tagespflege betreut. Die Zahl der Kinder, die eine Betreuungseinrichtung besuchen, nimmt kontinuierlich zu, vor allem bei den unter Dreijährigen. Im Bundesdurchschnitt wird jedes dritte Kind dieser Altersgruppe in einer Kindertageseinrichtung oder der Tagespflege betreut, bei den Drei- bis unter Sechsjährigen gilt das nahezu für die kompletten Altersjahrgänge. Die Mehrheit der Eltern wählt dabei für ihre Kinder die Betreuung in der Kita.1 Mit dem seit 01.08.2013 geltenden Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem vollendeten ersten Lebensjahr hat sich diese Entwicklung verstärkt, zudem ist durch ihn der tatsächliche Bedarf an Plätzen sichtbar geworden.

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Für ein faires und zukunftsorientiertes Freihandelsabkommen – Wichtige Anforderungen an TTIP

26. Oktober 2015

Den globalen Handel mit Waren und Dienstleistungen gerecht zu gestalten, ist zentral für die Förderung von wirtschaftlicher Entwicklung und die Schaffung von Wohlstand in allen Ländern weltweit. Die kirchliche Soziallehre betont, dass das Wirtschafts- und Handelssystem dem Menschen dienen muss und nicht umgekehrt. Für uns als Christinnen und Christen sind die Würde des Menschen, die Bewahrung der Schöpfung und die sozialethischen
Grundsätze des Gemeinwohls, der Solidarität und Subsidiarität zentrale Grundsätze des wirtschaftlichen Handelns.

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Beschluss des Hauptausschusses des Familienbundes der Katholiken: zur Sterbebegleitung in der Familie und zur Suizidbeihilfe

22. Juni 2015

Der Familienbund der Katholiken lehnt alle Formen der auf Wiederholung angelegten Beihilfe zum Suizid ab. Wir fordern ein Gesetz, das alle Formen der auf Wiederholung angelegten Beihilfe zum Suizid unter Strafe stellt. Wir weisen darauf hin, dass die Perspektive der Familien in der aktuellen Debatte um die Sterbebegleitung zu kurz kommt. Wir fordern eine stärkere Anerkennung und eine bessere Honorierung der Rolle der Familien bei der Sterbebegleitung. Dazu bedarf es guter gesellschaftlicher, rechtlicher und infrastruktureller Rahmenbedingungen.
Zur Unterstützung von Sterbenden und ihren Familien fordern wir, die palliativmedizinische Versorgung flächendeckend auszubauen und Angebote von ambulanten und stationären Hospizdiensten zu vergrößern. Darüber hinaus brauchen wir eine Stärkung der Sterbe- und Trauerkultur.

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Positionspapier: Für eine familiengerechte Arbeitswelt

15. Juni 2015

Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen

Den in der AGF zusammengeschlossenen Familienorganisationen ist es das zentrale Anliegen, insgesamt bessere Rahmenbedingungen für Familien zu erreichen. Die Arbeitswelt ist dabei neben anderen Bereichen ein wichtiger Bestandteil einer umfassend verstandenen Familienpolitik - denn die Arbeitswelt ist häufig einer der wichtigsten Taktgeber im familiären Alltag und wirkt tief in die Familie hinein. In dem familienpolitischen Dreiklang aus Zeit, Geld und Infrastruktur sind hier mit „Geld" und „Zeit" gleich zwei Bereiche unmittelbar betroffen. So bestimmen die jeweiligen Arbeitsbedingungen mit über die finanzielle Lage der Familien, über ihre Lebenszufriedenheit und die Auswirkungen veränderter Familiensituationen, über die Notwendigkeiten und Möglichkeiten der Kinderbetreuung sowie häufig auch über die grundlegende Entscheidung zur Familiengründung.

Die AGF hat sich deshalb intensiv mit dem Themenbereich „familiengerechte Arbeitswelt" beschäftigt. Angesichts der Leistungen, die Familien bei dem täglichen Spagat zwischen beruflichen Anforderungen und familiärer Verantwortung erbringen müssen, braucht es dringend bessere Rahmenbedingungen. Bisher fehlt es der Arbeitswelt an Rücksicht auf die Lebenswirklichkeit von Familien in all ihrer Vielfalt.
Für wichtige Felder macht die AGF mit ihren Papieren deutlich, welche Veränderungen in der Arbeitswelt dazu beitragen können, dass Familien trotz unterschiedlicher Lebenslagen wirtschaftliche Stabilität erfahren, sozial abgesichert sind sowie berufliches und familiäres Leben besser miteinander vereinbaren können. Behandelt werden im Einzelnen:
1. Eine Unternehmenskultur für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
2. Rückkehrrecht aus der Teilzeit bis hin zur ursprünglichen Wochenarbeitszeit sowie weitere Vorschläge zur Verbesserung des Teilzeit- und Befristungsgesetzes
3. Langzeitarbeitskonten als zeitpolitisches Instrument
4. Für sichere und auskömmliche Beschäftigungsverhältnisse!

Ein roter Faden zieht sich als Grundsatz durch die verschiedenen Papiere: Die Arbeitswelt aus Sicht der Familien denken! Im Ergebnis steht dann nicht die arbeitsgerechte Familienwelt sondern die familiengerechte Arbeitswelt.

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Flexibilität/Wahlfreiheit für Familien

4. Februar 2015

"Kein starres Konstrukt"
Familienbund-Präsident Becker will Flexibilität für Familien

Von Birgit Wilke (KNA)
Berlin (KNA). Der Neue Vorsitzende des Familienbunds der Katholiken, Stefan Becker, fordert mehr Entscheidungs- und Wahlfreiheit für Familien bei ihrer Lebensgestaltung. "Familien sollten ihr Leben so gestalten können, wie sie es gerne möchten, also nicht in ein starres Konstrukt gezwungen werden", sagte Becker am Dienstag in einen Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Berlin. Zugleich forderte er Freibeträge für Familien auch in der Sozialversicherung, wie sie das Bundesverfassungsgericht bereits vor Jahren angemahnt hatte. Dazu startet der Familienbund am Mittwoch die Online-Kampagne "Wir jammern nicht - wir klagen!" unter der Internet-Adresse www.elternklagen.de.

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Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf

14. November 2014

Der Familienbund der Katholiken hat anlässlich der 1. Lesung des Gesetzes zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf im Deutschen Bundestag die geplanten Neuregelungen grundsätzlich begrüßt, jedoch Nachbesserungen angemahnt.

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Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Einführung des Elterngeld Plus

30. April 2014

Stellungnahme des Familienbundes der Katholiken zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Einführung des Elterngeld Plus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz

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Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft

03. März 2014

Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft - Initiative des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz für eine erneuerte Wirtschafts- und Sozialordnung

Herausgegeben von der Evangelischen Kirche in Deutschland, Herrenhäuser Straße 12, 30419 Hannover,
und vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Kaiserstraße 161, 53113 Bonn

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Aussagen des Familienbundes zum Referentenentwurf KiBiz

25. Januar 2014

Hier finden sie die aktuellen Aussagen des Diözesanverbandes Paderborn zum Referentenentwurf des KiBiz vom 10.12.2013. Aktuell ist der Diözesanverband bemüht durch Kontakte zu Landespolitikern und Fraktionen, sowie durch seine Arbeit im Landesverband Änderungen aus Sicht von Eltern zum „Wohl der Kinder“ anzuregen und herbeizuführen.

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Bewertung des Koalitionsvertrags der neuen Bundesregierung

17. Dezember 2013

Union und SPD einigen sich auf Koalitionsvertrag

Am 16. Dezember haben CDU, CSU und SPD den Koalitionsvertrag „Deutschlands Zukunft gestalten“ unterschrieben, der Grundlage der Regierungsarbeit in den kommenden vier Jahren sein wird. Mit der vorliegenden Fachinformation stellen wir die aus familienpolitischer Sicht wichtigen Aussagen vor und unterziehen sie einer Bewertung aus der Perspektive des Familienbundes der Katholiken.

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Bundestagswahl 2013

25. Juni 2013

Der Familienbund im Erzbistum Paderborn hat für die Bundestagswahl am 22.09.2013 ein Positionspapier mit wesentlichen Forderungen an eine zeitgemäße Familienpolitik zusammengestellt. Alle Kandidaten aus dem Erzbistum Paderborn, die sich für den Bundestag bewerben, erhalten das Positionspapier und sind gebeten dazu Stellung zu nehmen. Falls Sie das Papier für Ihre politische Arbeit vor Ort nutzen und verwenden möchten, fordern Sie es bitte in unserer Geschäftsstelle unter info@familienbund-paderborn.de oder Tel.: 05251/8795205 an. Ferner finden Sie in diesem Bereich unsere Plakataktion zum Thema „Beitragsgerechtigkeit in den Sozialversicherungen“. Falls Sie die Möglichkeit haben die Plakate auszuhängen, können Sie diese ebenfalls kostenlos anfordern. In direkten Zusammenhang mit der Bundestagswahl steht auch die Aktion unseres Bundesverbandes „Rente-sich-wer kann“. Informationen finden sie ebenfalls im Bereich „Familienpolitik > Kampagne Rente“.

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Menschenwürdige Pflege

Der Familienbund Freiburg führt Musterklagen zur Beitragsgerechtigkeit für Familien in der gesetzlichen Pflege-, Renten- und Krankenversicherung. Der Familienbund im Erzbistum Paderborn ist Unterstützer der Musterklage und Projektpartner des Familienbund Freiburg. Gleiche Beiträge für Eltern und Kinderlose sind ungerecht, denn sie berücksichtigen den „Kinderbeitrag“ für die Zukunft nicht. Im Urteil vom April 2001 hat das Bundesverfassungsgericht ausdrücklich festgestellt, dass es nicht sein kann, dass Eltern und Kinder gleich hohe Beiträge in der Pflegeversicherung zahlen, obwohl nur die Eltern dafür sorgen, dass es später Beitragszahler gibt und Menschen, die konkret anfassen – pflegen! Der Gesetzgeber war beauftragt, diese Ungerechtigkeit zu beseitigen. Der Gesetzgeber hat das völlig unzureichend umgesetzt, indem er einen um 0,25 % erhöhten Beitrag für Kinderlose eingeführt hat. Dies halten wir nicht für verfassungsgemäß, denn die Zahl der Kinder wird nicht berücksichtigt.

Neben der Forderung nach mehr Beitragsgerechtigkeit setzt sich der Familienbund Paderborn, insbesondere für qualitative Verbesserungen im Bereich der Pflege ein, die den Menschen und seine Familie in den Mittelpunkt und Betroffenen ein Altern in Würde ermöglicht.

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Position zum Thema „Ehe und Familie“

Der Familienbund der Katholiken im Erzbistum Paderborn sieht in der christlichen Ehe, die ihre Wirksamkeit durch ihre Sakramentalität entfaltet und dadurch in Gesellschaft hineinwirkt, kein gesellschaftliches Auslaufmodell. Der Familienbund ist überzeugt, dass die Ehe eine wichtige auf Familie angelegte Lebensform (mit hoher Akzeptanz in allen sozialen Milieus) ist, die nachhaltig zur Zukunftssicherung unserer Gesellschaft und zur „Menschwerdung von Mann, Frau und Kindern“ beiträgt. Dazu bedarf sie einer breiten Unterstützung des Staates, wie dies das Grundgesetz vorsieht und vor allem auch der Kirche. Der Familienbund sieht in der lebenslangen christlichen Ehe ein sinnstiftendes Lebensmodell – und angesichts der vielen Gefährdungen und rechtlichen Veränderung z.B. durch das Lebenspartnerschaftsgesetz- eine große Herausforderung, dies auch weiterhin zu schützen. Der Familienbund im Erzbistum Paderborn setzt sich durch seine Angebote im Bereich der Ehe- und Familienbildung, der Förderung von ehrenamtlichen Engagement, der spirituellen Angebote im Bereich der Ehe- und Familienpastoral und seine Kooperationen mit Familienzentren und Kindertageseinrichtungen, sowie durch sein familienpolitisches Engagement für das Gelingen von Ehe und Familie ein.

Download Positionspapier „Ehe und Familie“

Betreuungsgeld

10. Februar 2013

Gemeinsame Stellungnahme des Familienbunds, des Zentralkommitees der deutschen Katholiken und des Kommisariats der deutschen Bischöfe zum Entwurf eines Gesetzes zur Einführung eines Betreuungsgeldes.

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Familienpolitik in NRW

23. November 2012

Eckpunkte zur Reform des KiBiz
In Qualität investieren, damit Kinder eine gute Zukunft haben

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Teilhabe statt (nur) Teilnehmen
Positionspapier des Familienbundes Paderborn Inklusion

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Großelternzeitgesetz Referentenentwurf

15. November 2012

Das Bundesfamilienministerium plant ein Gesetz zur „Erweiterung der Großelternzeit und zur Modernisierung der Elternzeit“. Der Familienbund der Katholiken hat heute eine Stellungnahme zum Referentenentwurf des BMFSFJ abgegeben. Maßgeblich eingeflossen in die Stellungnahme ist die Expertise des Sachausschusses Steuern, Transfers, soziale Sicherung.

Der Familienbund befürwortet den Ausbau der Großelternzeit nur mit der Maßgabe, dass eine rentenrechtliche Absicherung der betreuenden Großelternteile zwingend erfolgt. Der Referentenentwurf enthält diesbezüglich noch keine Regelung. Zudem wird darauf hingewiesen, dass die Großelternzeit nicht zu einem Notbehelf für mangelnde oder mangelhafte Betreuungsalternativen werden darf. Der Staat muss daher seine Bemühungen um die Schaffung von elterlicher Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung intensivieren.

Begrüßt werden die erleichterte Durchsetzbarkeit von Teilzeitbegehren während der Elternzeit sowie die weiteren Maßnahmen zur Flexibilisierung der Elternzeit, die im Referentenentwurf ebenfalls vorgesehen sind.

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Stärkung der Rechte biologischer Väter

06. Juli 2012

Stellungnahme des FDK zum Gesetzentwurf zur Stärkung der Rechte biologischer Väter

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