Familien in NRW nicht auf Rosen gebettet

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Familienbund fordert mehr Investitionen in den sozialen Wohnungsbau und in Bildung zur Verbesserung der Chancengerechtigkeit.

Die Zahlen und Daten des Sozialberichtes der Landesregierung NRW zeigen auf, dass im Jahr 2014 rund 2,8 Millionen Menschen von Armut betroffen waren. Verglichen mit dem Jahr 2010 hat sich das Armutsrisiko in NRW um 1,5 Prozentpunkte auf 16,2% erhöht und liegt damit über dem Bundesdurchschnitt.

Von Armut betroffen sind vor allem Menschen im Ruhrgebiet. Dies gilt insbesondere für Langzeitarbeitlose, Alleinerziehende, Migranten, Geringqualifizierte, sowie für 637.000 betroffene Kinder und Jugendliche.

Als armutsgefährdet gelten Alleinstehende, die weniger als 895 Euro monatlich zur Verfügung haben. Bei einer Familie mit zwei Kindern unter 14 Jahren liegt die Schwelle bei 1.879 Euro netto.

Trotz der guten Konjunktur- und Arbeitsmarktentwicklung drohen sich Armut und Ausgrenzung zu verfestigen.

Der Familienbund fordert von der Landesregierung:

  • Den Ausbau der öffentlich geförderten Beschäftigung, um prekäre Beschäftigung zurückzudrängen.
  • Mehr Investitionen in den sozialen Wohnungsbau für das Schaffen von bezahlbarem Wohnraum für Familien, insbesondere für Familien mit mehreren Kindern und für Alleinerziehende mit Kindern.
  • Höhere Investitionen zur Verbesserung der Qualität von Bildung für mehr Chancengerechtigkeit.

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