Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken – Positionspapier zur Bundestagswahl 2021

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Die Vollversammlung des Diözesankomitees im Erzbistum Paderborn verabschiedete ein Positionspapier zur Bundestagswahl. Darin sind Forderungen zu fünf relevanten Handlungsfeldern enthalten. Mit seinem Positionspapier möchte das Diözesankomitee Wählerinnen und Wählern Denkanstöße und Entscheidungshilfen geben. Es appelliert an alle Wahlberechtigten, wählen zu gehen. „Setzen Sie sich mit Ihrer Wahl dafür ein, dass im nächsten Bundestag keine Abgeordneten und Parteien vertreten sind, die mit Populismus, Lügen und Rassismus die Gesellschaft zu spalten versuchen und die die Ausgrenzung von Minderheiten propagieren“, so Andrea Schütt, Vorstandsmitglied des Diözesankomitees und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände im Erzbistum Paderborn, in deren Reihen das Positionspapier maßgeblich entwickelt wurde. Es gelte, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Dementsprechend fordert das Diözesankomitee eine aktive Sozial- und Gesellschaftspolitik, die das Gemeinwohl in den Mittelpunkt allen Handelns stellt. Die soziale Infrastruktur und Teilhabe müsse deutlich gestärkt werden, so das Komitee weiter. „Besonders durch die Corona-Pandemie ist deutlich geworden, dass der Sozialstaat wie auch die haupt- und ehrenamtlichen Strukturen unverzichtbare Stützen für die Gesellschaft sind“, erläuterten Jan Hilkenbach und Nadine Mersch, die beiden Vorsitzenden des Diözesankomitees. Nur wenn sie gestärkt würden, könnten die Folgen der Krise gelindert werden.

Das Diözesankomitee richtet seinen Blick auch auf die internationale Verantwortung Deutschlands. Die Bundesregierung müsse bei der Frage der Impfstoffgerechtigkeit weiter vorangehen, um besonders die Länder des Südens beim Kampf gegen die Pandemie zu stützen. Ebenso fordert das Diözesankomitee, in der kommenden Legislaturperiode bei der Eindämmung von Rüstungstransporten deutliche Fortschritte zu machen.

Über diese und weitere Themen regt das Diözesankomitee intensive Debatten an, die in den Verbänden und Gemeinden in den kommenden Monaten aufgegriffen werden. „Der Wahlkampf muss mit einer konstruktiven Diskussionskultur den Zusammenhalt fördern“, betonten die Vorsitzenden Hilkenbach und Mersch.

Das vollständige Papier

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