Pressemeldungen 2021

Das Rentenbündnis der katholischen Verbände fordert zum Amtsantritt der neuen Bundesregierung verstärkten Einsatz für eine tiefgreifende Reform des Rentensystems. Nach Auffassung der im Rentenbündnis zusammengeschlossenen Verbände bietet der Koalitionsvertrag im Bereich der Rentenpolitik einige gute Anknüpfungspunkte. Es fehlt trotz allem der große Wurf, um das deutsche Rentensystem über das Jahr 2025 hinaus zukunftsfest zu machen.

Lesen Sie dazu bitte die aktuelle Pressemitteilung

Angesichts der aktuellen Bertelsmann-Studie zur Finanzierbarkeit der Sozialversicherung im demografischen Wandel ruft der Familienbund dazu auf, bei den anstehenden Reformen die Familien im Blick zu behalten. „Eine Sozialversicherung, die Familien überlastet und benachteiligt, kann niemals nachhaltig finanzierbar sein“, sagt Ulrich Hoffmann, Präsident des Familienbundes der Katholiken. „Denn der Generationenvertrag ist auf neue Beitragszahler angewiesen und beruht darauf, dass Familien ihre Leistungen weiterhin erbringen können.“ Der Familienbund weist darauf hin, dass ein Leitbild der Vollzeitbeschäftigung beider Eltern langfristig zum Bumerang für das Umlagesystem werden könnte, wenn durch die wachsende Belastung Kinderwünsche nicht mehr realisiert werden. Zudem sind die prognostizierten stark steigenden Sozialversicherungsbeiträge für Familien nur verkraftbar, wenn Familien abhängig von der Anzahl der unterhaltsberechtigten Kinder durch einen Kinderfreibetrag entlastet werden.

Pressemeldungen 2020

Eltern und Kinder zahlen nach Ansicht des Familienbundes der Katholiken durch die anhaltenden Corona-Schutzmaßnahmen einen allzu hohen Preis. Eine angemessene Unterstützung von Familien durch die Politik fehle bislang. Der Familienbund fordert eine rasche, aber behutsame Rückkehr zu einer familiären Normalität, die dem Leistungsvermögen von Eltern und Kindern entsprechen, aber auch den Ansteckungsrisiken mit Corona in der Gesellschaft Rechnung tragen. Familienbund-Präsident Ulrich Hoffmann fordert heute in Berlin von der Politik eine lebensgerechte Neubewertung der Corona-Lage und eine endlich spürbare Unterstützung von Familien, die den Namen verdiene. „Je länger die Politik ihre weitreichenden Schutzmaßnahmen aufrechterhält, desto größer werden auch die Belastungen und Schäden, die sie in Familien hinterlassen. Während viele Eltern zwischen Sorgearbeit, Homeschooling und Erwerbsarbeit an der Belastungsgrenze auf den Burnout zusteuern, werden fehlende Beziehungen, räumliche Enge und überforderte Eltern unweigerlich Spuren in den Seelen von Kindern hinterlassen. Das kann so nicht bis September weitergehen. Vier weitere Monate Quasi-Quarantäne sind Familien nicht zumutbar. Die Politik hat die Lebensrealität von Familien nicht im Blick, wie die Beschlüsse der Kultusminis-terkonferenz dieser Tage zeigen. Der Politik droht durch die einseitige Beratung durch Virologen der Blick für die gesamtgesellschaftliche Situation verloren zu gehen. Wir brauchen für derart weitreichende politische Entscheidungen aber eine belastbare Studienlage, auch zum Übertragungsrisiko von Corona durch Kinder.“ Hoffmann fordert weitaus mehr und kreativeres Engagement der Politik, um die zuneh-menden Kollateralschäden der Corona-Maßnahmen für Familien zu begrenzen.

Für kleine Geschäfte gelten ab dem 20.04.2020 gelockerte Beschränkungen während der Corona-Krise. Für kleine Kinder jedoch nicht. Die fehlende Aussicht auf eine Entlastung durch die Wiedereröffnung von Kitas sowie durch das Öffnen von Spielplätzen setzt Erwachsene und Kinder in den Familien zunehmend unter Druck.

Der Familienbund der Katholiken fordert bei Kurzarbeit von Beschäftigten aufgrund der Corona-Pandemie ein nach Kinderzahl gestaffeltes Kurzarbeitergeld. Das erklärte Familienbund-Präsident Ulrich Hoffmann heute in Berlin.

Pressemeldungen 2019

Beim diesjährigen Mitarbeitertreffen des Familienbundes in Winterberg setzten sich 60 Kursleitungen, Teamer*innen und Multiplikator*innen gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern und den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen mit den Herausforderungen der Digitalisierung in der Familienbildung auseinander.

„Familien- und arbeitsmarktpolitisch herrscht seit Jahren ein Stillstand bei der zentralen Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, von Sorge- und Erwerbsarbeit. Das ist ein zeitpolitisches Armutszeugnis für das mit Abstand drängendste Problem von Familien hierzulande“, erklärte der Präsident des Familienbundes der Katholiken, Ulrich Hoffmann, gestern auf der 132. Bundesdelegiertenversammlung des Verbandes in Berlin.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spricht sich für eine stärkere Berücksichtigung von Familienleistungen in der Pflegeversicherung aus, dem kleinsten der drei auf Familienleistungen basierenden Sozialversicherungszweigen.

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