Redaktion Familienbund

In diesem Jahr ist alles anders - auch das Liborifest kann nicht wie gewohnt stattfinden. Stattdessen haben sich die Ehrenamtlichen aus den Vereinen und Verbänden Gedanken über mögliche digitiale Beiträge zum diesjährigen Liborifest gemacht. Auch der Familienbund hat sich mit einem Beitrag beteiligt.  Ein ehrenamtliches Kreativteam bestehend aus Maria Blumenröhr, Frederike Ruberg sowie Rebecca und Marcel Michalski hat zusammen mit unserer Bildungsreferentin Barbara Sandfort einen Libori-Animationsfilm produziert, mit dem Familien und vor allem Kindern die Hintergründe dieses traditionellen Volksfestes auf eine ganz andere Art verdeutlicht werden.

Wir wünschen allen viel Spaß beim Zuschauen und Weitersagen!

https://youtu.be/cGEe0nwb4CY


Mal unabhängig von einer Kirche, wieso glauben wir und was hat Glaube überhaupt für eine Gesellschaft zu bedeuten? Wann brauchen wir unseren Glauben? Und was für einen Unterschied bewirkt der Buchstabe "n" bei Glaube und glauben. Das alles sind Fragen, über die Maria und Simon in ihrer neuen Folge gestolpert sind. Fragen, Anregungen und Feedback können gern per Mail an podcast@familienbund-paderborn.de geschickt werden.

 

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Viel Spaß beim Zuhören!

Euer Familienbund

Ab sofort ist hier der Podcast "Family-Union" von Maria und Simon Blumenröhr zu finden. Interessante Infos rund um den Familienbund, Hintergrund-Stories, persönliche Erfahrungen und aktuelles aus der Familienpolitik und Seminarbeit werden regelmäßig von den beiden zusammengestellt. Wunschthemen, Fragen, Anregungen und Feedback können gern per Mail an info@familienbund-paderborn.de geschickt werden.

Viel Spaß bei der ersten Folge "Was zur Hölle ist ein Familienbund"!

Die UN hat den internationalen Tag der Familie 1993 ins Leben gerufen. Jährlich soll so am 15. Mai auf die Bedürfnisse der Familien aufmerksam gemacht werden. Dieses Jahr steht der Tag unter dem Motto „Families in Development“. Die UN weist dazu auf die große soziale Bedeutung der Familien hin, die durch die Corona-Krise gerade besonders deutlich wird: Es sind die Familien, die die Hauptlast dieser Krise tragen. Sie versorgen und schützen ihre Angehörigen mit besonderem Erkrankungsrisiko, betreuen und beschulen ihre Kinder und erledigen neben ihrer Erwerbstätigkeit auch noch die vermehrte Hausarbeit. Die ohnehin ungleiche Verteilung von Care- und Erwerbsarbeit innerhalb der Familien wird in der Krise verstärkt und deutlich sichtbar: die Hauptlast tragen die Mütter. Wie auch bei der Verteilung der Elternzeit zeigt sich, dass der Wert männlicher Berufstätigkeit höher eingeschätzt und weiter ausgeübt wird, während Frauen entweder zurücktreten oder in viel stärkerem Maß für die Vereinbarkeit ihrer Berufstätigkeit mit der Familie zuständig sind.

Eltern und Kinder zahlen nach Ansicht des Familienbundes der Katholiken durch die anhaltenden Corona-Schutzmaßnahmen einen allzu hohen Preis. Eine angemessene Unterstützung von Familien durch die Politik fehle bislang. Der Familienbund fordert eine rasche, aber behutsame Rückkehr zu einer familiären Normalität, die dem Leistungsvermögen von Eltern und Kindern entsprechen, aber auch den Ansteckungsrisiken mit Corona in der Gesellschaft Rechnung tragen. Familienbund-Präsident Ulrich Hoffmann fordert heute in Berlin von der Politik eine lebensgerechte Neubewertung der Corona-Lage und eine endlich spürbare Unterstützung von Familien, die den Namen verdiene. „Je länger die Politik ihre weitreichenden Schutzmaßnahmen aufrechterhält, desto größer werden auch die Belastungen und Schäden, die sie in Familien hinterlassen. Während viele Eltern zwischen Sorgearbeit, Homeschooling und Erwerbsarbeit an der Belastungsgrenze auf den Burnout zusteuern, werden fehlende Beziehungen, räumliche Enge und überforderte Eltern unweigerlich Spuren in den Seelen von Kindern hinterlassen. Das kann so nicht bis September weitergehen. Vier weitere Monate Quasi-Quarantäne sind Familien nicht zumutbar. Die Politik hat die Lebensrealität von Familien nicht im Blick, wie die Beschlüsse der Kultusminis-terkonferenz dieser Tage zeigen. Der Politik droht durch die einseitige Beratung durch Virologen der Blick für die gesamtgesellschaftliche Situation verloren zu gehen. Wir brauchen für derart weitreichende politische Entscheidungen aber eine belastbare Studienlage, auch zum Übertragungsrisiko von Corona durch Kinder.“ Hoffmann fordert weitaus mehr und kreativeres Engagement der Politik, um die zuneh-menden Kollateralschäden der Corona-Maßnahmen für Familien zu begrenzen.

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