Das Rentenbündnis der katholischen Verbände fordert zum Amtsantritt der neuen Bundesregierung verstärkten Einsatz für eine tiefgreifende Reform des Rentensystems. Nach Auffassung der im Rentenbündnis zusammengeschlossenen Verbände bietet der Koalitionsvertrag im Bereich der Rentenpolitik einige gute Anknüpfungspunkte. Es fehlt trotz allem der große Wurf, um das deutsche Rentensystem über das Jahr 2025 hinaus zukunftsfest zu machen.

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Angesichts der aktuellen Bertelsmann-Studie zur Finanzierbarkeit der Sozialversicherung im demografischen Wandel ruft der Familienbund dazu auf, bei den anstehenden Reformen die Familien im Blick zu behalten. „Eine Sozialversicherung, die Familien überlastet und benachteiligt, kann niemals nachhaltig finanzierbar sein“, sagt Ulrich Hoffmann, Präsident des Familienbundes der Katholiken. „Denn der Generationenvertrag ist auf neue Beitragszahler angewiesen und beruht darauf, dass Familien ihre Leistungen weiterhin erbringen können.“ Der Familienbund weist darauf hin, dass ein Leitbild der Vollzeitbeschäftigung beider Eltern langfristig zum Bumerang für das Umlagesystem werden könnte, wenn durch die wachsende Belastung Kinderwünsche nicht mehr realisiert werden. Zudem sind die prognostizierten stark steigenden Sozialversicherungsbeiträge für Familien nur verkraftbar, wenn Familien abhängig von der Anzahl der unterhaltsberechtigten Kinder durch einen Kinderfreibetrag entlastet werden.


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